Wie gehe ich mit Kündigungen um?

Shownotes

Franziska ist Vorständin und Geschäftsführerin beim „Netzwerk für Menschen“ in Schwerin. Mit ihren 850 Mitarbeitenden versorgt die Organisation täglich über 1.000 Menschen. Vor Kurzem stand sie vor einer Herausforderung, die jedes Mal aufs Neue schwerfällt: Sie musste zwei Mitarbeiterinnen entlassen – nicht wegen Fehlverhaltens, sondern aus betriebswirtschaftlicher Notwendigkeit. Dass Franziska die Menschen im Team wirklich am Herzen liegen, macht diesen Prozess nicht leichter, sondern nur noch schwieriger.

In dieser Folge sprechen Sebastian Klein (Neue Narrative), Elena Lange (Walk the Talk) und Frederik Fleischmann (TheDive) darüber, wie Führungskräfte am besten mit Kündigungen umgehen. Es geht um Emotionen, Prozesse und Fühlungsqualitäten, mit denen sich auch solche unangenehmen Übergangsphasen gut meistern lassen.

Worüber wir in dieser Folge sprechen

  • Trennungsarten: Auf welchen Wegen ein Arbeitsverhältnis enden kann
  • Scham vs. Schuld: Der Unterschied zwischen zwei mächtigen Gefühlen im Trennungsprozess
  • Innere Zerrissenheit: Wie man als Führungskraft mit schwierigen Entscheidungen umgeht
  • Übergangsphasen begleiten: Wie man die Zeit zwischen Kündigung und Abschied konstruktiv gestaltet
  • Abschiedskultur: Wie ein Abschied gelingt, ohne dass er sich wie eine Beerdigung anfühlt

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00:00:05: Lust auf pragmatische bessere Führung und Zusammenarbeit?

00:00:08: Sponsor dieser Folge ist The Dive mit dem Loop Approach.

00:00:11: Damit könnt ihr euch das Arbeitsleben ein Stück leichter machen!

00:00:14: Sichert euch die Fallstudie mit der Telekom zum Nachmachen gratis unter thedive.link.

00:00:19: slash telekom.

00:00:29: Ach so, auch wir reden die ganze Zeit-Sapp.

00:00:33: Der hört uns gar nicht

00:00:33: jetzt.

00:00:34: Doch er hört uns.

00:00:35: Wir hören ihn nicht.

00:00:35: Achso,

00:00:36: ich lachs

00:00:36: daran.

00:00:37: Ja,

00:00:38: jetzt werden wir dich...

00:00:39: Gut, ich hab die ganze Zeit schon hier die krassesten Witze gerissen und wundere mich schon, dass keiner lacht.

00:00:47: Ich bin Sebastian Klein.

00:00:48: Ich

00:00:49: ben Elena Lange.

00:00:51: Und ihr hört Fühlungsqualitäten!

00:00:53: Wir suchen Führungskräfte, die nicht nur Antworten haben sondern auch Fragen.

00:00:57: Mit diesem Satz haben wir Menschen eingeladen ihre echten Führungsfragen mit uns zu teilen...

00:01:01: ...und eine dieser Fragen kommt heute von Franziska.

00:01:03: Franziska ist Vorständin und Geschäftsführerin beim Netzwerk für Menschen in Schwerien mit achthundertfünfzig Mitarbeitenden, die täglich über tausend Menschen versorgen.

00:01:12: Sie stand vor einer Situation, die jedes Mal wieder schwer ist – sie musste zwei Mitarbeiterinnen entlassen nicht wegen Fehlverhaltens sondern aus betriebswirtschaftlicher Notwendigkeit.

00:01:21: Franziska hat jetzt das Kündigungsgespräch persönlich geführt, sie hat das Team darüber informiert und ist jetzt mit einer sechsmonatigen Königungsfrist konfrontiert und fragt sich, wie können wir diese Zeit gut gestalten, dass es ein würdiger Abschied ist?

00:01:36: Im Mittelpunkt steht die große Frage.

00:01:37: Wie geht man mit der Zeit nach der Kündigung um?

00:01:40: Und darüber sprechen wir heute.

00:01:42: Los geht's!

00:01:52: Also Franziskas Fall, der klingt ja auf den ersten Blick ganz klar betriebsbedingte Kündigungen.

00:01:58: Das ist nachvollziehbarer Grund.

00:01:59: Sie hat alles korrekt durchgeführt, sich an alle Vorschriften gehalten und trotzdem beschreibt sie jetzt eine innere Zerrissenheit.

00:02:07: Die Entscheidung war richtig und es tut trotzdem weh.

00:02:10: Ich glaube, da stecken jetzt wieder mehrere Fragen drin und lassen uns die doch erst mal

00:02:14: auseinandernehmen.".

00:02:20: Das Problem?

00:02:21: Und die Frage dahinter... Also Franziska's Fall ist ja eine betriebsbedingte Kündigung!

00:02:30: Eigentlich gibt es ja mindestens drei verschiedene Arten wie ein Arbeitsverhältnis enden kann und jede davon hat eine eigene emotionale Logik.

00:02:37: Ja Elena was du als unsere Hausjuristin nehmt uns doch mal mit, was sind denn die

00:02:41: Arten?!

00:02:42: wie ein Arbeitsfeld das enden kann.

00:02:44: Also es gibt die betriebsbedingte Kündigung aus wirtschaftlichen Gründen, dann die zweite Art ist die personenbedingten Kündigung.

00:02:54: da liegt der Grund beim Arbeitnehmer bei einer Arbeitnehmerin oder

00:03:00: die

00:03:01: Mitarbeiterinnen.

00:03:02: der Mitarbeiter kündigt von sich aus und jede dieser Trennungsarten ist natürlich emotional schwierig.

00:03:09: auf der einen Seite Wenn ich kündigen muss als Führungskraft, dann mache ich mir Gedanken über welche Auswirkungen hat das auf mein Gegenüber.

00:03:18: Wenn ich als Mitarbeiterin kündige, dann habe ich vielleicht auch das Gefühl, ich bin dem Arbeitgeber meinem Team gegenüber nicht loyal.

00:03:28: und ja wenn es eine leistungsbezogene Kündigung ist, dann ist es häufig mit einer juristischen Auseinandersetzung verbunden.

00:03:40: Was Franziska beschreibt, kennen bestimmt viele Führungskräfte.

00:03:44: Man hat diese Situation, man hat die irgendwie bestmöglich erledigt... ...man hat die Gespräche geführt in einer empathischen Art und Weise, man hatte das Team informiert und es bleibt irgendwie... Obwohl man weiß ist es die sachlich richtige Entscheidung, bleibt so ein flausgefühl.

00:03:57: Man fühlt sich ein in das Gegenüber, man beachtet vielleicht auch die soziale Situation des Umfeld der Person.

00:04:04: was macht das mit den Menschen?

00:04:06: Und Ich glaube ehrlich gesagt, diese Spannung vielleicht ums schon vorweg zu nehmen kann gar nicht komplett aufgelöst werden.

00:04:15: Diese Gefühle werden da bleiben.

00:04:17: ist es auf jeden Fall nicht die Aufgabe sie irgendwie wegzumachen sondern vielleicht geht's eher darum trotz dieser Gefühlen klar respektvoll und auch handlungsfähig zu bleiben.

00:04:27: Ja ich finde erstmal an dieser Frage sehr schön.

00:04:30: Normalerweise bei diesen Themen geht es ja wirklich eher um die Frage, wie komme ich denn zu einer guten Entscheidung?

00:04:36: Wie führe ich die Gespräche gut und so weiter.

00:04:39: Und hier geht's jetzt aber wirklich explizit um die Phase nachdem die Entscheidung getroffen wurde, nachdem auch das Kündigungsgespräch schon stattgefunden hat.

00:04:48: Jetzt sind in diesem Fall sechs Monate, die dann noch bleiben danach – das ist nochmal Also ein Thema, das mir tatsächlich noch nicht so oft begegnet ist aber natürlich eine sehr wichtige Frage die ja auch für viele Führungskräfte relevant sein wird.

00:05:02: In diesem Fall wissen wir dass die Arbeitsbeziehungen noch intakt zu sein scheint.

00:05:06: Die Personen gehen weiterhin ihre Arbeit nach und die Fragestellerin sagt sie kommen seit dem Kündigungsgespräch auch jeden Tag zur Arbeit.

00:05:14: Das muss man sich in der heutigen Zeit mal vorstellen.

00:05:16: Ich bin unglaublich beeindruckt Und glaube dass das bereits eine ganze Menge über unsere Kultur hier aussagt.

00:05:22: Ja, und mir kam dabei der Gedanke.

00:05:24: Das sollte ja irgendwo auch selbstverständlich sein.

00:05:26: man hat einen Arbeitsvertrag den muss man auch erfüllen.

00:05:30: aber kenne auch die Realität.

00:05:32: nicht nur wenn jemand gekündigt wird.

00:05:35: ich kenne eher die andere Realität.

00:05:37: das gekündigte wurde im Agentur.

00:05:39: umfeld war das gange und gebe dass Mitarbeiter eine zwei drei Jahre dabei waren und dann gesagt haben boah das ist ganz schön stressig.

00:05:47: Und da hatte ich immer wieder die Situation Ich mir gehofft habe, dass es eine gute Übergabe gibt.

00:05:53: Dass jemand bis zum Ende motiviert ist und meine Erfahrung zeigt, sobald diese Kündigung ausgesprochen ist, ist irgendwie echt die Luft raus.

00:06:02: Und ich muss oder möchte Franziska hier recht geben, dass das cool ist, dass dies anders funktioniert.

00:06:10: Es ist auch auf der Seite der Führungskraft eine echte Chance, die Kultur zu prägen.

00:06:15: Sie hat gesagt sie hat direkt nach dem Kündigungsgespräch mit dem gesamten Team des Zusammenrufens Und auf Fragen geantwortet, das genau erklärt.

00:06:23: Sorgen ausgeräumt und ja in solchen Krisensituationen zeigt sich dann wirklich die Unternehmenskultur und dass nicht nur wenn man da wegduckt als Führungskraft eine große Chance vertut in dieser Zeit das zu leben was man eigentlich leben möchte.

00:06:46: Sebastian, ihr habt ja auch bei Neue Narrative zwischendurch schwere Zeiten durchgemacht.

00:06:50: Seid da sehr transparent wie es euch geht?

00:06:54: Wie habt ihr denn diese Zeiten erlebt wo ihr Betriebsbeding kündigen musstet?

00:06:58: Wie seid ihr damit umgegangen und hattet die da auch so Übergangsphasen?

00:07:02: Ja ich finde hatte eben schon gesagt Ich finde diese Frage wirklich sehr spannend weil ich auch noch mal drüber reflektiert habe was ich damit schon für Erfahrungen gemacht hab.

00:07:09: Und ähnlich wie Elena kenn' ich auch aus einigen Firmen Dass eher so, dass wenn eine Kündigung ausgesprochen wurde.

00:07:17: Dass sich dann schon sehr stark was verändert.

00:07:18: Dass Leute vielleicht gar nicht mehr kommen, krankgeschrieben sind oder vielleicht kommen aber dann eher irgendwie auch noch eine schlechte Stimmung verbreiten.

00:07:27: Oder ich habe mich auch schon erlebt jetzt nicht bei NN, dass Leute diese Zeit nutzen um Konflikte anzustoßen und schlecht über Kolleginnen oder Führungskräfte zu reden.

00:07:40: Das sind ja auch ... Dinge, die passieren und auch immer ihren Grund haben.

00:07:43: Also sollte man dann ja wirklich eher als Feedback für die Kultur oder für die Führungskraft nehmen.

00:07:51: Und es gibt ja auch.

00:07:52: also ich finde immer so die Die krasseste Variante sind ja diese vielen Firmen.

00:07:56: viele Start-ups haben ja diese Policies dass sie sagen okay wir entscheiden Heute oder wir kommunizieren heute Nachmittag wer gekündigt wird und eine Minute später sind die e-mail Accounts deaktiviert und die Schlüssel fürs Büro funktionieren nicht mehr.

00:08:10: dann ist quasi schon klar, die Leute sind sofort abgeschnitten von der Organisation.

00:08:14: Es gibt diese Übergangszeit nicht.

00:08:16: Man sagt eher ihr seid freigestellt und kriegt noch Gehalt aber müsst nicht mehr arbeiten weil man vor allem Angst hat vor dem was in dieser Zwischenzeit noch alles schiefgehen könnte.

00:08:27: Du hast jetzt zu NN gefragt.

00:08:29: also wir haben uns da immer viel Mühe gegeben transparent zu sein.

00:08:34: Wir haben teilweise auch hatte ich in einem Folge glaube ich auch schon gesagt Dann vielleicht auch ein bisschen zu viel Transparenz in den Entscheidungsprozessen, dass dann teilweise das Team auch vielleicht mehr gestresst hat als es müsste oder individuell im Team.

00:08:46: Nicht das ganze Team natürlich und ich habe sonst aber auch eher bei uns erlebt, dass wir Menschen da waren jetzt nachdem schon klar war, dass sie gehen, dass für mich eigentlich immer klar war okay die werden nicht noch mal ein neues Projekt anfangen und da hundertzwanzig Prozent reingehen.

00:09:04: Das wäre ein bisschen komisch.

00:09:06: Die sind aber weiterhin verantwortlich, fühlen sich auch verantwortliche ihre Sachen gut zu übergeben.

00:09:11: Fühlen sich ja auch verantwortlich im Guten zu gehen und den Leuten die bleiben jetzt nicht das Leben schwerer zu machen.

00:09:18: Also das war eigentlich bei uns immer gegeben.

00:09:21: Aber ich glaube es ist auch bei einer Firma die sehr viel Wert auf Sinnhaftigkeit in der Arbeit und auch auf persönliche Entfaltung und Stärkenbasierung liegt.

00:09:33: Ist es vielleicht auch etwas was man eher erwarten kann?

00:09:36: in einem Konzernumfeld oder vielen anderen größeren Organisationen würde ich als Führungsrift jetzt auch erst mal nicht erwarten, dass die Leute dann wenn sie noch sechs Monate Zeit haben nach denen ihnen gekündigt wurde obwohl sie das nicht wollten, dass sich dann noch wirklich sechs Monate hier verantwortlich fühlen und normal mitarbeiten.

00:09:55: Das was du eben angesprochen hast zu den Massenentlassungen logische Gründe, die dafür sprechen das auch so zu machen und zum Beispiel sensible Daten zu schützen.

00:10:08: Ich glaube aber auch dass es so the easy way out ist, dass man sich als Führungskraft dann nicht mit Scham und Schuld sieht.

00:10:14: Man sieht die Person gar nicht mehr und dann sind solche Situationen ein bisschen einfacher.

00:10:19: und genau damit tut sich Franziska ja auch schwer, dass sie sagt ich weiß es ist die richtige Entscheidung und trotzdem habe ich am Anfang überlegt ob ich noch bei denen am Schreibtisch vorbeigehe oder einen anderen Weg wähle, weil ich so ein schlechtes Gewissen hatte.

00:10:40: Ich glaube das Problem haben wir jetzt einigermaßen verstanden.

00:10:44: Lass uns doch mal in Richtung Lösung gucken.

00:10:46: was können wir denn Franziska an Gedanken mitgeben damit umzugehen?

00:10:55: Unsere Ideen,

00:10:56: Tipps und Tools Das, was Franziska schildert lässt sich ja eigentlich in drei Phasen einteilen.

00:11:05: Also erst mal habe ich die Tage unmittelbar nach dem Kündigungsgespräch Sie hat uns das selbst bestrieben als Moment, indem sie jetzt den Kollegin dann am liebsten aus dem Weg gegangen wären aus Scham.

00:11:17: Dann kommt eine längere Phase Die man vielleicht als Mittelfase bezeichnen könnte.

00:11:22: der Alltag geht weiter Man arbeitet zusammen begegnet sich jeden Tag Obwohl alle wissen dass es bald ein Ende hat.

00:11:29: Und dann kommt natürlich noch der Abschied, also der letzte Tag und auch die Frage nach einem... wie trennt man sich einen vielleicht authentischen Abschied?

00:11:39: Das sind drei Phasen.

00:11:41: Die unterschiedliche emotionale Qualitäten mit sich bringen und die jeweils mich als Führungskraft fordern.

00:11:48: Wie guckt ihr da drauf?

00:11:50: was würdet Ihr Führungskräften für diese drei PhASEN mitgeben?

00:11:55: Lass uns erst mal auf diese erste Zeit nach dem Kündigungsgespräch gucken, wo wir es hier mit Scham und Schuldgefühlen zu tun haben.

00:12:04: Und der Unterschied zwischen Scham-und-Schuld liegt darin dass die Scham die richtig gegen mich selbst also mit mir stimmt was nicht wohingegen bei der Schuld im Vordergrund steht das ist eine schwere Situation ist die hat folgen im Außen was passiert, deswegen man sich schuldig fühlt.

00:12:27: Und die Scham wächst wenn man sie in sich hinein frisst und deswegen kann es schon hilfreich sein das überhaupt für sich zu differenzieren so erkennen und dann vielleicht auch mit einer Person die nicht in der Organisation ist einfach mal zu benennen und ich glaube darin besteht genau eine Fühlungsqualität da nicht einfach zu sagen, oh es ist gerade so unangenehm und ich drück's einfach alles weg.

00:12:51: Und ja das ist halt so sondern genau hinzugucken und auch zu überlegen was brauche ich jetzt um aus diesem Tal der Tränen wieder rauszukommen?

00:12:59: Mir geht gerade wenn ich das so höre durch den Kopf dass sich das ja auch ein Stück weit im Moment erstmal glaube ich zelebrieren möchte mit euch... dieser Führungskraft so geht, also es ist natürlich ein unangenehmes Gefühl was man irgendwie vielleicht denkt wo man sich denkt möchte ich weg haben.

00:13:12: Scham möchte man jetzt nicht per se fühlen aber ich finde das auf eine Art auch sehr wertschätzend sehr empathisch sehr liebevoll gegen fürsorglich den Mitarbeiterinnen gegenüber dass diese Gefühle auftauchen.

00:13:26: und trotzdem glaube ich ist es auch richtig hilfreich nochmal zu gucken aus welchen auch Glaubens setzen kommen diese Gefühle, kommt Charme.

00:13:36: Und da habe ich schon so eine Hypothese ein Stück weit abstrahiert von diesem Fall dass Kündigung oder generell berufliche Trennungsprozesse vielleicht in Deutschland in Zustechtes nicht gerückt werden.

00:13:49: könnt ihr damit was anfangen?

00:13:50: Ich habe immer den Eindruck, die Leute halten an toxischen Arbeitsbeziehungen fest.

00:13:55: Bei Berufswechsel geht ganz oft auch eine positive Veränderung einher.

00:14:00: Ich will jetzt nicht sagen dass in diesem konkreten Fall das genauso eintreten wird aber ich hab schon so viele Menschen kennengelernt, die irgendwie in diesen Arbeitsverhältnissen feststecken und irgendwie daran festhalten oder auch Führungskräfte, die immer wieder versuchen eine bestehende Arbeitsbeziehungen zu retten und noch besser zu machen.

00:14:19: Und am Ende habe ich dann öfter mal festgestellt wenn man sich getrennt hat, dann ging es beiden Seiten besser.

00:14:24: Wie gesagt geht ein Stückchen von diesem Fall weg aber ich finde es trotzdem wichtig das auch mal kurz anzugucken.

00:14:29: ob die Trennung immer ganz die Dramaturgie hat, die wir ihnen kulturell irgendwie zuschreiben.

00:14:35: Ja, ich glaube einmal ist es ja erstmal ein Verlust.

00:14:38: Und Verluste sind immer unangenehm, aversiv.

00:14:41: Alle machen lieber Dinge wo es was zu gewinnen und zu verteilen gibt.

00:14:45: und immer wenn's darum geht was wegzunehmen oder was zu verlieren sind natürlich viele negative Emotionen erst mal das Ergebnis und es ist halt oft auch unvorhersehbar.

00:14:56: also was ich an diesen Prozessen glaube ich selber auch nicht mag ist so dass Also sowohl was das Ergebnis betrifft, als es gerade gesagt oftmals finden sich danach vielleicht ein besserer nächster Karriere Schritt.

00:15:06: Aber man weiß es ja auch nicht und es kann ja auch erst mal zwei Jahre kacke werden.

00:15:11: also ich weiß weder wie es dann weitergeht sowohl für das Team wie auch für die Person.

00:15:16: Ich weiß auch nicht wie die andere Person reagiert.

00:15:18: also werden jetzt sechs anstrengende Monate oder kommen wir zu einem Konstruktiven in den konstruktiven Prozess?

00:15:25: Also es gibt, glaube ich viele Gründe das vor allem auch sofort sich herzuschieben.

00:15:29: Weil man immer denkt so Gott, ich will jetzt nicht übermorgen diesen Konflikt haben.

00:15:34: Deswegen warte ich lieber noch ein bisschen und ich will vielleicht auch nicht diese Unsicherheit die auf jeden Fall daraus entsteht also absolut!

00:15:41: Ich glaub fände ich mal spannend ob's auch Organisationen gibt die jetzt sagen ne Mensch nee für Kündigungs- und Trennungsprozesse sind bei uns und das muss mich alle immer darauf freuen weil es gibt nichts Tolleres.

00:15:52: Also der Schmerz ist real, der Schmetze darf auch da sein.

00:15:57: Und aus der Perspektive der Person die gekündigt wird es ist natürlich erstmal eine Desorientierung man muss sich nochmal neu finden.

00:16:05: ich finde was vielleicht helfen kann noch mal anders drauf zu gucken auf die Perspektiven der verbleibenden Personen zu gucken also in dem Fall der uns beschrieben wird das ist ja auch eine wirtschaftlich angespannte Situation.

00:16:16: Der Job wurde womöglich ersetzt.

00:16:18: Es braucht einfach an diesem Punkt diese Stelle nicht mehr.

00:16:22: Und wenn man dann so was mitträgt, hat das ja auch Auswirkungen auf die Menschen in der Organisation verbleiben.

00:16:27: Dann ist irgendwie immer ein bisschen zu wenig Geld an der einen Ecke und wo es gebraucht wird oder so.

00:16:32: Also vielleicht kann sich auch dieses Leidenstück, was entstanden wäre, wenn man an der Situation festgehalten hätte, mit einfach in die Waagschale werfen?

00:16:40: Wenn man sich selber diese Vorwürfe macht um das auch ein Stück auszugleichen.

00:16:56: Gut!

00:16:56: Dann kommen wir mal zur zweiten Phase also wo man noch ein paar Monate miteinander arbeitet.

00:17:02: Der erste Schock ist vielleicht verdauert, alle im Team wissen auch Bescheid und jetzt kommt eben noch die Zeit wo man hoffentlich gut zusammenarbeitet.

00:17:11: Wie gestaltigt denn jetzt als Führungskraft diese Übergangsphase gut?

00:17:16: Genau diese Phase.

00:17:17: ich glaube ist wichtig, dass da nicht zu viel Zeit vergeht zwischen dem Kündigungsgespräch und dem was dann kommt.

00:17:23: Und das ist eigentlich eine Projektmanagement Aufgabe also sich hinzusetzen und sagen okay welche Aufgaben hast du bisher gemacht?

00:17:31: Wie lange kannst du die noch weiterführen?

00:17:33: wie funktioniert der Wissenstransfer?

00:17:37: wer übernimmt es denn?

00:17:38: in dem Fall hatte ich verstanden dass es den Bereich gar nicht mehr geben wird aber dass man wirklich einen konkreten Plan macht die Dinge so benennt und auch wirklich die Perspektive der Organisation einnimmt.

00:17:52: Was brauchen wir von der Person noch, bis sie ausscheidet?

00:17:56: Und eben nicht zu viel... Ja, Scham und Schuld wieder mitspielen lässt.

00:18:01: Sondern so zum gesunden Pragmatismus in dieser schwierigen Situation zurückfindet und klare nächste Schritte formuliert weil ich glaube das hilft auch demgegenüber eine Struktur zu haben Und nicht mit Samthandschuhen angefasst werden und mit leidige Blicke.

00:18:16: Ich glaube dann fühle ich mich noch mehr irgendwie als Opfer wenn meine Führungskraft sich so verhält

00:18:22: ja genau in der Normalität reinkommen nochmal Projektaufsetzen, die wirklich erreicht werden können in der Phase.

00:18:29: Vielleicht auch mit Zielen, die erstrebenswert sind.

00:18:32: also eine bestimmte Orientierung noch mal geben wie nutzen wir diese letzten sechs Monate?

00:18:38: ist dann ihr Rolle ganz unterschiedlich in der Sales-Rolle.

00:18:40: Ist es vielleicht so, noch ein bestimmtes Umsatzziel zu erreichen?

00:18:43: Kommen die Zahlen, erreichen wir noch?

00:18:46: oder hier dieses Projekt diese Präsentationen bis zum Ende erreichen?

00:18:49: Dann weiß man worauf man hinarbeitet und man hat auch einen Fokus und verliert sich vielleicht nicht so in den tausend Sachen, die so alltäglich auf uns einprasseln.

00:18:57: Und ehrlich gesagt muss ich auch sagen In diesem Fall gibt's ja richtig faire Arbeitsbedingungen.

00:19:03: Sechs Monate kündigungsfrist in welchem Unternehmen gibt das schon Fairness darf auch von beiden Seiten kommen.

00:19:10: Also wenn man das von seinem Gegenüber gibt und die Mitarbeiterin dieser Art von Kündigungsbedingungen haben, dann finde ich kann man in dieser Zeit auch erwarten dass sie noch ihre Arbeit nachgehen.

00:19:21: Wo war

00:19:21: ich da auch nochmal einhaken würde?

00:19:22: Ich find es ist jetzt relativ schwer von außen zu sagen.

00:19:25: Ich find schon in dieser Übergangsphase wichtig realistisch zu bleiben und sich auch in die Position der anderen also der gekündigten Person dem Falle reinzuversetzen.

00:19:33: Wenn dir zum Beispiel sagt ich brauche unbedingt nach diesen sechs Monaten sofort den Anschlussjob, dann finde ich ist schon auch meine Verantwortung als Führungskraft dafür zu sorgen dass sie auch den Raum hat sich diesen Vollgejob zu organisieren.

00:19:49: Das kann ja bedeuten das man einfach ein bisschen Zeit in der Woche hat um sich darum zu kümmern finde ich auch besser das zu besprechen und explizit zu machen als dann so implizit einfach zu akzeptieren dass die Person vielleicht einen Tag nicht erreichbar.

00:20:02: Also das hängt, finde ich sehr stark davon ab was die Person jetzt im Bedürfnis hat.

00:20:05: Will ich danach direkt eben Anschluss haben?

00:20:07: oder habe vielleicht eh vor dann nach mal nicht direkt den nächsten Job zu gehen?

00:20:14: Und ich glaube Frederik weil du gesagt hast es sind ja sehr faire Bedingungen.

00:20:18: Es waren auch relativ lange Anstellungsverhältnisse, dass ich nach zehn Jahren Anstellung Verhältnissen eine längere Übergangszeit hab.

00:20:25: Ja dann kommt noch Eigentliche Frage von Franziska.

00:20:29: Also was ist denn mit diesem Abschied?

00:20:31: Machen wir noch das übliche Pizzaessen, wie sonst bei Verabschiedungen oder wirkt es zynisch weil der Abschied ja gar nicht

00:20:36: freiwillig war?

00:20:38: Frederik hat ja vorhin auch schon gesagt hier geht's um feiern in Anführungszeichen.

00:20:42: also auf jeden Fall glaube ich gut sich hier Gedanken drüber zu machen wie dass wie das gut gelingen kann.

00:20:48: Was habt ihr da für Erfahrungen gemacht oder für Gedanken mitgebracht?

00:20:52: Ja auch hier würde ich erst mal In mich selbst hinein horchen als Führungskraft würde gucken was fühlt sich aus meiner Sicht authentisch und passend an.

00:21:00: Die Kolleginnen waren lange da die gemeinsame Zeit zu feiern, die Zeit die man miteinander hatte.

00:21:05: wahrscheinlich würde ich zum Schluss kommen dass ich so ein gemeinsames Abschieds-Event für mich stimmig anführen würde.

00:21:11: So verstehe auch die Frage von Franziska.

00:21:16: Und dann ist, glaube ich, ein sinnvoller nächster Schritt eine Idee zu entwickeln wie das ablaufen könnte und dass eben mit den gekündigten Personen in Kontakt zu bringen.

00:21:25: Und zu fragen wäre es für euch auch stimmig?

00:21:27: Wie stellt ihr euch das vor was fühlt sich für euch gut an und zusammen einfach eine Entscheidung zu treffen?

00:21:32: Wenn die sagen sie wollen es unter den gegebenen Umständen nicht, dann gilt's das zu respektieren natürlich.

00:21:37: aber das Angebot zumindest finde ich sehr angemessen zumal ja das eigentliche Arbeits- und Verhältnis und die Beziehung sehr intakt scheint.

00:21:45: Ich glaube, es ist auch eine Chance als Arbeitgeber.

00:21:48: Also wenn die Person dann einwilligt und sagt ja ich kann mir einen Abschied in dem und dem Rahmen vorstellen dass dann auch die anderen Mitarbeitenden sehen wow mein Arbeitgeba gibt sich Mühe dem ist das nicht egal.

00:22:03: selbst in diesen schwierigen Situationen wird noch überlegt was wie können wir diesen Abschied gestalten?

00:22:08: ums nicht einfach so okay Das war's.

00:22:11: Ja, vielleicht können wir ja nochmal gucken wie... Jetzt haben wir so ein bisschen schon mit Worst Off Abschiedsrituale angefangen.

00:22:17: Vielleicht können wir noch mal ein kleines Best-of und Worst-off zusammentragen?

00:22:20: Habt ihr denn auch so Ideen was das wieder so zusammenfinden könnten?

00:22:23: Ich kann meinen eigenen Abschied bei Empower nennen der den ich sehr, sehr schön fand.

00:22:30: zum einen war es bei einem Team Offside in Rom also wo wir nochmal schön als team gemeinsam gefeiert haben Kolleginnen und Kollegen eine Box gebastelt mit ganz vielen Fotos von mir, in irgendwelchen Teamsituationen.

00:22:45: Und jeder hat einen kleinen Brief an mich geschrieben wie Wasser mit mir verbindet, wofür er dankbar ist.

00:22:52: Ich hatte mal anderen Flug genommen als alle anderen und saß dann am Gate und habe erst dann diese Kiste aufgemacht und natürlich Rotz-und-Wasser geheult, als ich diese vierzig kleinen Briefleinen... ...vierzig kleinen Briefe in der Hand hatte.

00:23:05: und ja, es war ein sehr schöner Moment.

00:23:08: Und die Kiste habe ich noch.

00:23:09: Und deswegen würde ich sagen so was war sehr besonders.

00:23:14: Denke ich gerne daran zurück.

00:23:15: Ja für mich sind's auch diese individualisierten Geschenke wenns irgendwie mit der Person direkten Bezug hat... ...wennst wirklich Individualisiertes wobei das für mich auch ein Worst of ist.

00:23:25: Ich weiß noch dass ich mal bei so einem Team begleitet hab.

00:23:28: aus dem DAX-Konzern haben dann so Team-Tassen ausgegeben.

00:23:35: Und wir haben also als Begleiter nicht die Teamtasse bekommen, sondern wir haben so Schokopralinen bekommen.

00:23:40: und ich meine dass die dreißig Leute, die diese Teamtasse bekommen haben sehr sehr neidisch auf unsere Schoko Pralinen geguckt haben weil die Team- Tasse... Also ehrlicherweise nicht besonders liebe oder stilvoll gestaltet war, sondern einfach eine klassische weiße Tasse mit dem Teamlogo drauf.

00:23:53: aber da war nicht besonders viel Herz zu spüren und ich kann mir nicht vorstellen das irgendeine dieser Tassen gerade noch existiert.

00:23:58: sorry liebes Team wenn ihr das hört.

00:24:01: Aber ja, ich glaube sowas so individualisiert oder dass man auch Zeit macht das man noch mal miteinander spricht.

00:24:06: Oder eine kleine Rede da ist oder sowas.

00:24:08: Das habe ich bisher immer als sehr wertschätzend und liebevoll empfunden.

00:24:15: Ja mir fällt auch nur eine Sache ein in einem meiner ersten Praktika wo ich in einer kleinen Unternehmensberatung war die Mitarbeiterbefragungen gemacht hat.

00:24:25: Da wurde auch an meinem letzten Tag hat mich die Führungskraft für dich da gearbeitet haben.

00:24:29: Hat mich wie immer so in ihr berufen Sebastian kommst du mal.

00:24:33: Und dann bin ich da rübergegangen und dann waren da tatsächlich alle, also auch die ganze Geschäftsführung mit einem Blumenstrauß.

00:24:40: Es war eine sehr nette Überraschung, wo ich mich sehr wertgeschätzt gefühlt habe damals weil ich ehrlich gesagt als Praktikant der da zwei Monate war eben gedacht hab so Ich arbeite dann noch den letzten Tag normal, dann krieg ich einen Handschlag und es ist vorbei und fand das irgendwie eine schöne Überrasche nochmal persönlich gewertschätzt zu werden.

00:24:57: Ja und auch da, für dich war es ein schönes Zeichen.

00:25:00: Aber ich glaube alle anderen sehen dann sogar für den Praktikanten geben wir uns so viel Mühe und das strahlt glaube ich sehr weit aus.

00:25:09: Es war nur bisschen unpraktisch weil ich dann, ich bin an dem Tag aus München auch umgezogen habe mit Fahrrad- und Gepäck musste ich in einen Zug zur Oktoberfestzeit der total voll war und hatte dann noch so'n riesigen Blumenstrauß den ich dann glaube ich unterwegs jemandem geschenkt hab.

00:25:23: Das klingt sehr belastend!

00:25:26: Ich habe mich trotzdem sehr gefreut.

00:25:32: Vieles von dem, was wir hier im Podcast besprechen und wie wir auf Führungsfragen blicken haben wir mit The Dive vor einigen Jahren in einen Transformationsansatz

00:25:39: gegossen – den Loop Approach!

00:25:41: Das Ziel Schritt für Schritt zu bessere Zusammenarbeit Team für Team einfach loslegen.

00:25:46: Zu diesem Ansatz haben wir ein Boot geschrieben, hunderte Teams mit Loop transformiert sowie viele Menschen in der Loop Fellow Weiterbildung befähigt zu

00:25:53: loopen.

00:25:55: Wenn ihr diesen Erfahrungsschatz und Methodenkoffer für euch nutzen möchtet, dann haben wir was für euch.

00:25:59: In einer Fallstudie aus dem Loopbuch zeigen wir euch wie wir den Loop mit zweitausend Führungskräften der deutschen Telekom genutzt

00:26:05: haben.

00:26:05: Die Fallstudien könnt ihr kostenlos herunterladen unter dive.link slash telecom.

00:26:11: Für Hörerinnen dieses Podcasts haben wir noch eine besondere Information.

00:26:15: Meine Podcast-Mitstreiterinnen Elena und Frederik erzählen euch in einem Infocall, wie sie mit dem Loop Approach Teams und Organisationen begleiten.

00:26:23: Und was ihr von ihnen in der Loop

00:26:24: Fellow Ausbildung

00:26:25: lernen könnt!

00:26:26: Alle Personen die Die Faltstudie bis Ende September herunterladen

00:26:29: erhalten

00:26:29: auch eine Einladung zu diesem kostenlosen

00:26:31: Infocal.

00:26:31: Ladet die Faltstil ja runter und erhaltet die Einladungen über thedive.link slash Telekom.

00:26:43: Ja wir sind schon wieder fast am Ende.

00:26:46: Lass es doch noch mal gucken, was haben wir denn jetzt für Ideen und vielleicht auch kleine Hex gehabt die wir hier mitgeben können.

00:26:53: Also was ich mitnehme als erstes ist diese Frage nach dem Staffelstab also so was das wirklich... Was sind so die Essentials?

00:27:02: Was muss wirklich noch geklärt werden?

00:27:04: Wer über dem was von den Personen die gehen?

00:27:07: Was ist mit den Urlaubstagen die noch übrig sind usw.

00:27:10: Und Wissenstransfer natürlich ganz wichtig!

00:27:13: Idealerweise jetzt nicht mit der Person dann auch Wissen verloren gehen.

00:27:18: Das zweite, ja ich bin immer noch Führungskraft bis zum letzten Tag und dazu gehört auch dass sich durchaus Arbeit einfordern darf.

00:27:27: es gibt ja auch einen Arbeitsvertrag das ich auch Feedback gebe und im Grunde die Person weiter behandeln kann aber natürlich diese besondere Situation schon mitdenken sollte dass eben die Person vielleicht auch sich ein Vollgejob sucht und natürlich nicht mehr ganz so motiviert ist wie vor der Kündigung.

00:27:44: Dann hatten wir über den persönlichen Abschied gesprochen, wo ich wirklich wichtig finde diese Frage von ist das gewünscht.

00:27:50: Also das ist ja auch eine persönliche Frage ob man das überhaupt will dann da im Mittelpunkt zu stehen und mit der großen Gruppe und Pizza essen und Abschiedstasse Und ich finde dass hat jetzt glaube ich beide mal gesagt Mitzudenken dass es hier wirklich einerseits um die Person geht Die geht dir auch hoffentlich lange Zeit da einen tollen Beitrag geleistet hat aber eben auch um alle die weiter da bleiben.

00:28:15: Ich finde, das ist als Führungskraft-E so eine... Eigentlich ne Binsenweisheit die aber glaube ich viele Menschen nicht ganz auf dem Schirm haben dass sich immer mit allem was ich mache ja auch den Leuten die noch länger mit mir arbeiten sollen signalisiere wie ich mit ihnen mal umgehen könnte.

00:28:29: Das macht ja auch etwas und das finde ich hier ja eine tolle Chance eben zu zeigen dass man es als Füllungskraft gut und ernst mein mit seinen Kolleginnen und Kollegen.

00:28:39: Was nimmt ihr noch mit?

00:28:44: dass die Scham wächst, wenn man schweigt und ganz allgemeine Einladung bei allen unangenehmen Gefühlen.

00:28:51: Ich weiß es ist immer ein Reflex zu sagen ich will da nicht hingucken aber sich die Zeit zu nehmen und auch ein bisschen zu differenzieren und sagen okay welche unerfüllten Bedürfnisse sind jetzt da?

00:29:01: Und dem auch Raum zu geben.

00:29:03: und ich glaube wenn man Unangenehm gefühlt ein bisschen Raum gibt dann verändern sie sich Handlungsenergie kommen.

00:29:12: Das wünsche ich den Führungskräften, die hier zuhören, dass sie das noch mehr machen.

00:29:18: Also mir kommt in den Sinn bewusste Normalität also gucken was ist innerhalb von diesem Rahmen noch möglich das miteinander zu klären vielleicht auch Zeit für die Jobsuche oder so noch frei zu räumen aber innerhalb des Rahmens der eben noch möglich ist dann wirklich eine normalität herzustellen.

00:29:32: und tatsächlich habe ich noch einen ein bisschen blödes Beispiel.

00:29:36: Und zwar denke ich die ganze Zeit an dieses Spiel, dieses legernäre Fußballspiel Deutschland Brasilien.

00:29:42: Vielleicht kennt diese ist jemand noch der eine oder andere, dieses sieben zu eins bei der Weltmeisterschaft, zwanzig vierzehn wo glaube ich Deutschland irgendwie zur Halbzeit vier zu null oder fünf zu null vorne lag.

00:29:51: und das war irgendwie gerade als Spiels gegessen.

00:29:53: Und Thomas Müller, glaube ich war es der dann später in einem Interview irgendwie gesagt hat dass sie dann in der Kabine des deutsche Team miteinander sich in die Augen geschaut haben und gesagt haben kommen wir spielen das hier souverän zu Ende.

00:30:04: Wir fangen jetzt nicht an mit Hacke Spitze eins zwei drei oder so sondern das gebührt den Respekt das hier ordentlich zu Ende zu bringen.

00:30:10: und wir spielen unser Spiel genauso wie die Gegendere Mannschaft und ist natürlich ein anderer Kontext und bisschen weit hergeholt und so.

00:30:17: aber so dieses bewusste Normalität.

00:30:19: Vielleicht steckt es da auch irgendwie drin und das ist am Ende sehr, sehr wertschätzend.

00:30:24: Das heißt du kriegst jetzt zusätzlich zur Zitatebärrolle auch noch die offizielle Rolle der Fußballvergleiche?

00:30:30: Die würde ich mir gerne mit Elina teilen!

00:30:32: Ja, das finde ich sonst auch unfair.

00:30:35: Vielen Dank euch beiden, danke allen, die zugehört haben.

00:30:38: wir verlinken euch wieder ein paar Texte, die vielleicht noch zum Weiterlesen anreichen.

00:30:43: Wir hatten den Text erwähnt aus der neuen Narrativen zum Übergang in den Ruhestand, sorgsam.

00:30:47: Den zu gestalten.

00:30:48: Es gab auch mal eine Case Study die wir unbedingt verlinken wollen mit einer Organisation namens Sotscom wo es die dienen sehr interessanten und wie ich finde sehr guten Kündigungsprozess gestaltet haben.

00:30:59: das dann eher die Phase die jetzt vor der Erkündigung ansteht Und wie immer verlinken wir euch auch ein paar interessante Texte in den Show Notes zum Weiterlesen, paar Texte aus der neue Narrative der anderen Quellen, die wir genannt haben.

00:31:14: Ja ich hoffe ihr hattet Spaß!

00:31:16: Abonniert uns gerne, teilt die Folge, schickt uns euer Feedback und schickt unbedingt weitere Fragen.

00:31:22: Die brauchen wir nämlich um weitere Folgen zu machen.

00:31:24: Danke euch beiden bis zum nächsten Mal.

00:31:27: Tschüss!

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