Modelle, die die Welt bedeuten
Shownotes
Diesmal gibt es keine Frage aus der Community, sondern eine Spezialfolge über unsere Lieblingsmodelle und - frameworks: Sebastian Klein (Neue Narrative), Elena Lange (Walk the Talk) und Frederik Fleischmann (TheDive) stellen drei davon vor, die ihre eigene Arbeit und Haltung als Führungskräfte nachhaltig geprägt haben. Eine Folge für bessere Entscheidungen, klare Meetings und weniger Frust in der Kommunikation.
Worüber wir in dieser Folge sprechen
- Der integrative Entscheidungsprozess: Wie man von endlosen Konsensdebatten weggerät, vom Problem direkt in konkrete Vorschläge kommt und Entscheidungen nach dem Prinzip „safe enough to try“ trifft.
- Das Sechs-Stühle-Modell: Warum man bei emotionalen Konflikten nicht sofort in den Lösungsmodus springen sollte und wie empathisches Zuhören Konflikten die Schärfe nimmt.
- Spannungsbasiertes Arbeiten: Wie die simple Frage „Was brauchst du?“ Meetings enorm abkürzt, Fokus schafft und mentale Energie spart.
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Diese Folge wird präsentiert von spod.on consulting. Testet gerne den kostenlosen „Workshop in a Box” auf spod-on.com/organisationsmodell.
Transkript anzeigen
00:00:03: Woher wisst ihr eigentlich, ob ein Problem im Team an den Menschen liegt oder am System dahinter?
00:00:08: Sponsor dieser Folge ist Spot-On Consulting.
00:00:10: Die Beratung für Organisations und Personalentwicklung glaubt nicht an die eine Methode für alles.
00:00:15: Ihre Formel lautet erst das System verstehen dann den relevanten Hebel identifizieren und anschließend das passende Werkzeug einsetzen.
00:00:23: Testet das doch direkt selbst mit dem kostenlosen Workshop in der Box vor euer Führungsteam auf.
00:00:28: spoton.com d-on.com slash Organisationsmodell.
00:00:45: Aber du klingst fantastisch!
00:00:47: Man hört dich wirklich wunderbar, hast du ein neues Mikro?
00:00:49: Das klingt also auf meinen Kopfhörern toll Voll satt rund.
00:00:54: So friedfishing for compliments.
00:00:56: Ich weiß ich brauche nur eine Sekunde um das hier zu starten und sage dir dass es auch ganz fantastisch klingt.
00:01:00: Jetzt
00:01:02: hast Du mich durchschaut...
00:01:06: Ich bin Sebastian Klein
00:01:07: Ich bin Elena Lange
00:01:08: Und ich bin Frederik Fleischmann
00:01:10: Und ihr hört Fühlungsqualitäten.
00:01:12: Heute haben wir mal keine Folge wie sonst, also es gibt keine Frage aus der Community, keine Praxisfälle wie sonst immer.
00:01:20: Stattdessen haben wir heute was anderes dabei, nämlich Ansätze und Modelle die uns persönlich geprägt haben.
00:01:25: Und die wir viele in unserer eigenen Arbeit verwenden.
00:01:28: Die wir so gut finden dass wir sie euch heute mal vorstellen wollen und eine ganze Folge damit
00:01:32: füllen.
00:01:32: Ja ich finde es richtig schön das wir Modelle aufgreifen diesmal weil mein Eindruck war dass wir in der letzten Staffel, Staffel eins ziemlich oft eigentlich auf diese Modelle irgendwie implizit Bezug genommen haben manchmal auch ein bisschen explizit.
00:01:45: aber Ich finde es toll, dass wir heute den nochmal explizit die Bühne bauen damit das vielleicht auch für die Hörerinnen und Hörern noch besser nachvollziehbar ist.
00:01:53: Und ja, wir sind hier alle so ein bisschen Modell-Fans da ist doch schön wenn wir dann mal miteinander ein bisschen rumnörden können.
00:02:04: Ja bevor wir jetzt tiefer in die einzelnen Modelle einsteigen, können wir vielleicht mal eine kurze Runde machen, so kurz antiesern was habt ihr denn für Modelle mitgebracht?
00:02:16: Ja, ich habe den integrativen Entscheidungsprozess mitgebracht.
00:02:22: der mich schon seit vielen, vielen Jahren begleitet und auch irgendwie mein Denken sehr geprägt hat in den letzten Jahren.
00:02:28: Und ich eine glühende Verfechterin bin – auch wenn er vielleicht nicht so supersexy klingt!
00:02:33: Ja, sperriger Name aber krasser Prozess hat auch mein Leben verändert.
00:02:37: Ich freue mich richtig drauf.
00:02:38: Schön dass du den reinbringst.
00:02:40: Ich habe was mitgebracht zum Thema Gesprächsdynamik.
00:02:43: So ein bisschen die Idee man fängt irgendwie an zu reden.
00:02:45: Man nimmt sich fast vor, man landet am Ende wieder ganz woanders als man eigentlich hin wollte.
00:02:51: Und auch da gibt es ein paar Modelle und eins, zwei möchte ich gerne heute reinbringen.
00:02:55: Wie man da vielleicht ein bisschen besser auf dem Pfad bleiben kann und mehr das erreichen kann was man möchte.
00:03:00: Sebastian, was hast du mitgebracht?
00:03:02: Also ich den Integrative in der Teilungsprozess finde ich natürlich auch mega.
00:03:05: Den kenne und nutze ich auch viel.
00:03:07: Bei Fred bin ich jetzt mal gespannt.
00:03:08: Da konnte ich mir gerade noch nicht soviel darunter vorstellen.
00:03:10: aber lass mich überraschen!
00:03:13: Ich habe euch jetzt auch eher einen Klassiker mitgebracht dass spannungsbasierte Arbeiten in Kombination mit meiner Lieblingsfrage, was brauchst du?
00:03:23: Das ist für euch jetzt wahrscheinlich auch keine Riesenüberraschung.
00:03:25: Aber ich finde es so wichtig und zentral das sie's nochmal mitbringen wollte.
00:03:28: Wow!
00:03:29: Schön!
00:03:30: Ich muss gerade an ein Meeting denken, was ich letzte Woche bei The Dive moderiert habe wo ich mal wieder dieses Meeting, wo diese Frage sehr viel gestellt wird, das sogenannte Sync-Meeting moderieren durfte Ein inneres Blumenflücken.
00:03:46: Diese Frage und dieses Modell ist wirklich krass, also wenn man ein paar mal fragt was brauchst du?
00:03:50: Ist man eigentlich irgendwann beim Sinn des Lebens?
00:03:52: Also das klingt erstmal seicht aber hat eine ganz schöne Tiefe.
00:03:56: schön dass wir nachher noch drüber reden.
00:04:08: Ja und lass uns doch vielleicht einfach mit dem integrativen Entteilungsprozess anfangen.
00:04:13: Elena wie bist Du dazu gekommen?
00:04:16: Wieso kennst Du das?
00:04:17: Wiese nutzt Du das für uns?
00:04:19: doch mal ran und dann können wir das ja vielleicht gemeinsam bisschen seizieren.
00:04:22: dieses Model
00:04:23: Genau das erste Mal darüber gestolpert bin ich, als sich in einem Unternehmen gearbeitet hat was komplett selbst organisiert war.
00:04:32: Und ich mich mit Ansätzen von Soziokratie und Holakratie auseinander gesetzt habe.
00:04:39: Und dann auch schon in der ersten Woche die Aufgabe hatte meine eigenen Rollen irgendwie zu definieren.
00:04:47: Und dann war die Aussage, ja.
00:04:49: Dann gehen wir durch den sogenannten Governance-Prozess und machen einfach mal einen Vorschlag.
00:04:54: Ich war natürlich total überfordert.
00:04:56: Wir hatten aber so Moderationskarten, wo dieser Prozess Schritt für Schritt drauf war.
00:05:03: Der erste Schritt ist, dass man sagt, was ist denn die Spannung?
00:05:06: Meine Spannungen waren da, okay, da gibt es eine Rolle.
00:05:10: Die nannte sich HR Manager.
00:05:13: Das fand ich überhaupt nicht passend zur Unternehmenskultur und ich dachte, ich habe ja auch verschiedene Hüte auf.
00:05:18: Und hab dann erstmal meine Spannung damit erklärt.
00:05:22: und der nächste Schritt in dem Prozess ist das man dann einen konkreten Vorschlag macht.
00:05:26: In diesem Fall würde gerne vier Rollen ins Leben rufen und diese andere Rolle löschen.
00:05:34: Da steckt ja schon finde Das erste, der erste interessante Punkt drin.
00:05:38: Wir haben das glaube ich früher mal Proposal Thinking genannt so dass man eben nicht immer nur über ein Problem redet sondern dann schon gezwungen ist konkret zu fassen was sind das?
00:05:47: der Vorschlag ist die man machen möchte oder?
00:05:48: Das ist ja eigentlich hier schon der wichtige zweite Schritt nach der Spannung.
00:05:53: Ja und es war auch sehr empowernd, weil ich an dem Punkt gar nicht Führungskraft war sondern irgendwie Teammitglied.
00:05:58: Und dieser Prozess den ich heute als Jobcrafting bezeichnen würde das war so ein Aha-Moment wie Ich kann jetzt hier einfach meinen Arbeitsbereich definieren und dann steht das da und dann wissen das alle und dann ist das explizit.
00:06:12: Wie cool ist das denn?
00:06:13: Vom Konjunktiv zur Veränderung steht, glaube ich bei einem unserer Materialien.
00:06:17: Also dieses wirklich in die Kraft kommen und in die Tat kommen.
00:06:20: Und egal ob man jetzt ein selbst organisiertes Unternehmen ist, agiles Unternehmen wie auch immer es gibt so viele Entscheidungen die man ständig trifft.
00:06:28: nicht jede Entscheidung kann man selber treffen, will man selber treffen.
00:06:32: Manchmal will man das Team einbeziehen und da ist dieser Prozess einfach gold wert um einerseits finde ich die die Intelligenz des Teams einzubeziehen aber sich jetzt auch nicht in endlosen Konsensdebatten zu verlieren ewige Schleifen zu machen am Ende irgendwie minimal Konsens zu finden oder so sondern wirklich mit einer gewissen Vorwärtsenergie reinzugehen.
00:06:51: Und Ich würde gerne auch noch einrufen dass wir haben jetzt gerade die ersten zwei Schritte aus dem Prozess hast du gerade schon genannt.
00:06:56: ne Erst mal Probleme identifizieren, zweitens Vorschlag bringen.
00:07:00: Da kommen jetzt noch ein paar Schritte aber allein schon die zwei ersten Schritte sind so viel wert mit dem konkreten Vorschlag zu starten anstatt nur zu sagen ja wäre schön wenn oder ist blöd das oder so dass man wirklich auch ein bisschen Verantwortung übernimmt und dann einem konkreten Vorschlag diskutiert.
00:07:15: Und Elena du hast eben schon gesagt dann schlägt man das vor und dann wird es Realität.
00:07:19: so einfach ist es nicht.
00:07:20: also wie ging's dann weiter nachdem du deinen Vorschlag ausgearbeitet hattest?
00:07:24: Ich habe auch gesagt, ich war ein bisschen überfordert.
00:07:26: Das heißt, ich bin nicht reingegangen mit der Haltung hier ist jetzt der perfekte Vorschlag und so machen wir es sondern ich wollte ja wirklich das am Ende da drei vier Rollen rauskommen die mir dienen aber auch natürlich dem größeren Team und dass es einfach Orientierung bietet und da Formulierungen drin sind mit denen alle gut leben können.
00:07:46: Und der nächste Schritt ist dann, dass man nur verständnisfragen stellen darf an mich.
00:07:52: Ich habe das den Vorschlag reingebracht, ich muss nicht alles perfekt beantworten können.
00:07:58: Ich kann auch mal sagen wo?
00:07:59: darüber habe ich mir jetzt selber noch gar keine Gedanken gemacht.
00:08:02: Ich freue mich wenn ihr mir gleich dazu Feedback gebt.
00:08:05: aber das Team kann erstmal so lange mich mit Fragen bombardieren bis sie keine mehr haben und da ist es wichtig dass man ein bisschen geschulte Moderation hat die dann auch eingreift wenn dann doch verstecktes Feedback.
00:08:19: hast du dir nicht schon überlegt, dass man es auch so und so machen könnte?
00:08:23: Ist natürlich als Frage formuliert aber eigentlich ein Vorschlag wie es besser sein könnte.
00:08:28: Und das meinte ich hat mein Denken geprägt weil das Trennen von Fragen und dann in Schritt vier die Reaktionsrunde wo jeder Zeit hat darauf einmal einzugehen und zu sagen Das finde ich an dem Vorschlag gut und den Punkt sehe ich kritisch und ich würde so und Das klar zu trennen, das war echt ein Aha.
00:08:50: Und es hat sich auch so verändert in die Art und Weise wie ich mit Vorschlägen umgehe weil man natürlich schnell denkt ach das geht ja eh nicht und das klappt nicht und dass man sich da erstmal brennt und sagt habe ich überhaupt den Vorschlag richtig verstanden?
00:09:07: Ich glaube auch, wenn hätte ich eine Analyse welche Sätze ich im Meetings am hoffigsten gesagt hab ist wahrscheinlich Das klingt nicht nach einer Frage, wäre wahrscheinlich darunter.
00:09:18: Weil ich das auch extrem hilfreich fand.
00:09:20: diese Unterteilung klärende Frage heißt wirklich nur Ich versuche Informationen sichtbar zu machen also mit so einer Taschendampe und es heißt nicht dass ich auch versuche dir noch zusätzlich Mit meiner frage irgendwas unterzujubeln.
00:09:32: das fand ich wirklich auch wenn's irgendwie so banal erscheint aber immer eine sehr Eine sehr hilfreiche eine sehr hilfreiche stuhl
00:09:40: Und die Reaktion hat ja auch ihren Platz.
00:09:42: Die kommt halt nur nach den Verständnisfragen und das ist eigentlich der Crew, und ich finde es ist revolutionär und trivial zugleich.
00:09:49: also dass erst mal alle wirklich verstanden haben was dein Anliegen ist, was der Vorschlag ist worüber wir gerade reden und man dann nach anfängt sozusagen Reaktionen zu diskutieren wie könnte man's noch besser machen und so?
00:10:01: Das ist irgendwie trivial und irgendwie klar dass man so gute Entscheidungen trifft.
00:10:04: aber was halt in der Realität passiert ist, dass drei Leute schon anfangs zu diskutierend wie könnte mans besser machen?
00:10:09: und vier Leute noch gar nicht so richtig verstanden haben, was überhaupt das Problem ist.
00:10:12: Und da verliert man einfach unglaublich viel Gruppenintelligenz.
00:10:15: Wenn man das ein bisschen sortiert, dann wird am Ende wahrscheinlich der Vorstack ein Stückchen besser.
00:10:22: Die Leute sind alle irgendwie mehr im gleichen Flow und am gleichen Punkt der
00:10:25: Diskussion.".
00:10:27: Und ich, als die Person, die den Vorschlag eingebracht hat kann dann einfach mitschreiben und alles Feedback einsammeln.
00:10:45: Und am Ende darauf eingehen und sagen vielen Dank, Frederick für deinen Vorschlag, die und die Verantwortlichkeit noch besser zu formulieren.
00:10:52: Das finde ich gut.
00:10:53: das werde ich jetzt übernehmen ist nämlich der fünfte Punkt Vorschlag anpassen.
00:10:57: Ich kann aber auch sagen Sebastian denen das Feedback was du gegeben hast.
00:11:01: das hat mich nicht überzeugt aus dem und den Gründen und bin nicht gezwungen, so People-Pleasing alles zu integrieren was mir Menschen an Feedback geben.
00:11:10: Und was auch noch sehr wichtig ist alle dürfen wirklich nur einmal Feedback gehen.
00:11:14: das heißt es gibt dann nicht so Schleifen dass man sich dann nochmal auf jemand anders bezieht und es hin und her geht sondern ein mal Feedback.
00:11:24: Dann wird der Vorschlag angepasst und wenn ich dann am Ende damit gar nicht leben kann dann habe ich noch einen letzten Punkt.
00:11:31: Ich kann nämlich einen sogenannten Einwand erheben
00:11:33: Bevor wir in die Sicherheitsrunde kommen, ich würde gerne noch kurz was sagen zu dem Anpassen.
00:11:37: Zu dem Schritt vorher also nachdem man alle Reaktionen gehört hast ist du wieder dran als Vorschlagende und ich finde diese klare Verantwortung.
00:11:45: wer hat jetzt sozusagen die Verantwortung den Hut auf den Vorschlag noch mal weiter zu entwickeln, zu gucken was integrierst du?
00:11:51: Was integrierst du nicht.
00:11:52: Das wird ja sonst auch so immer so diffundiert in die Gruppe rein irgendwie alle reden ein bisschen mit man verändert den vorstag so ein bisschen parallel dauert am Ende fühlt sich erst einmal schnell an dauert total lange war alle gleichzeitig reden weil die anderen warten müssen und so ich finde erstmal alle Reaktionen einzusammeln und dann eine Person die klar sagt okay ich sorge für mich und meine Spannung meinen Anliegen und ich entwickle den Vorstand weiter ist auch schon wieder so ein revolutionärer Teil eigentlich dem man total leicht Entscheidungen einbauen kann.
00:12:19: Ist eigentlich keine Rocket-Science, aber macht einen
00:12:20: Riesenunterschied.".
00:12:25: Ich finde es aber in solchen Arbeitskontexten und gerade bei wichtigen Entscheidungen, ehrlich gesagt immer den richtigen Ansatz.
00:12:52: Weil da ist dieses chaotische jeder Rede zu viel er will.
00:12:58: Das ist oft nicht das Richtige.
00:12:59: Und es führt auch meistens nur dazu dass die, die halt am lautesten sind und das größte Redebedürfnis haben dann am meisten sagen, aber gar nicht die wichtigsten Informationen nach oben kommen.
00:13:08: Deswegen fand ich diese... Also vielleicht liegt's auch daran, dass sich selber in solchen Runden oft eher ein bisschen stiller bin und mag angesprochen werden.
00:13:14: Vielleicht mag ich deswegen so gerne.
00:13:16: auch auf den Eindruck, dass es auch wirklich zu besseren Ergebnissen führt als wenn man's einfach nur so durcheinander diskutiert.
00:13:23: Ja absolut!
00:13:23: Deswegen kommt einem nicht sofort im Kopf für gute Kommunikation.
00:13:27: aber wenn man den Prozessen ein paar Mal durchlaufen hat dann denkt man eigentlich so das ist wirklich eine Kommunikion die sehr hilfreich ist um eine Entscheidung noch besser zu machen.
00:13:37: Man will nicht mehr ohne, es geht nicht mehr.
00:13:39: Aber noch sind wir bei der Entscheidung und bisher haben wir nur ein Prozess aber keine Entscheidung.
00:13:43: Wir
00:13:43: haben einen jetzt vielleicht angepassten Vorschlag von mir.
00:13:56: Also ich habe Frederiks Feedback integriert, Sebastian's Feedback nicht integrierte und jetzt machen wir noch eine Einwandrunde.
00:14:04: also wenn fragt nach Einwänden und Einwand ist eben kein Veto sondern etwas... Wo ich glaube, dass es eben nicht sicher genug ist.
00:14:13: Es auszuprobieren und dann erhebe ich diesen Einwand und sage so wie der Vorschlag ist kann Ich da nicht mitgehen.
00:14:22: aber wenn wir das das und das noch anpassen würden Dann wäre es für mich safe enough to try.
00:14:26: Und dieser Integrationsvorschlag der muss immer noch die originäre Spannung Adressieren.
00:14:34: Das heißt ich kann nicht einfach nur was ganz anderes vorschlagen und mit dem integrieren, das kann manchmal ein bisschen hakelig sein bis man dann wirklich auch hinbekommt.
00:14:45: und wenn aber keine Einwände mehr da sind.
00:14:48: Dann ist der die Entscheidung getroffen.
00:14:52: ich kann aber auch sagen Wenn ich jetzt merke es sind drei vier Einwende im Raum dass ich dann sage ich nehme den Vorschlag wieder vom Tisch.
00:15:00: Das ist mir an jedem Punkt in diesem Prozess unbenommen.
00:15:05: Das kann ich auch direkt, wenn es zehn Verständnisfragen gibt.
00:15:07: Kann ich auch sagen, jetzt ist ja doch noch so viel unklar.
00:15:10: Ich überdenke es nochmal.
00:15:11: Ich nehme's mit.
00:15:13: Aber dann, wenn alle sagen sicher genug ist auszuprobieren, dann ist die Entscheidung getroffen.
00:15:17: Wir haben nicht mehr nur Entscheidungsprozess, sondern auch eine Entscheidung und ich bleibe bei der Revolution der Arbeitswelt.
00:15:23: allein diese Frage sicher genug is aus zu probieren, Menschen bei Entscheidungen stellen.
00:15:31: Die Fragen sind alle dafür oder so und dieses sicher genug auszuprobieren, das auch nicht.
00:15:36: ist irgendjemand dagegen.
00:15:38: Es ist wirklich diese Idee von wir probieren alles aus was jemand für sinnvoll hält und was sozusagen keinen Schaden anrichtet und wo man was man mal ausprobieren kann und dadurch ist die Mester da eigentlich eine ganz andere.
00:15:51: Man kommt viel mehr ins Tunen, man kommt vielmehr ins entscheiden und ich finde auch allein schon diese Frage zu nutzen.
00:15:58: Ohne den ganzen restlichen Prozess ist auch schon richtig, richtig viel wert.
00:16:02: also selbst wenn man jetzt sagt für klare Fragen und Reaktionen habe ich gar keine Zeit will ich nicht verstehe ich nicht einfach nur diese Frage ist es sicher genug auszuprobieren verändert Entscheidungen gravierend?
00:16:11: Ihr seht schon Fred ist völlig begeistert.
00:16:14: aber Ich würde mich da auch anschließen Und noch eine Sache flaggen weil ich auch diese Integration eigentlich für was extrem Wertvolles halte.
00:16:23: Also Integration bedeutet ja Elena macht einen Vorschlag den sie gerne so entscheiden möchte und ich sage, nee.
00:16:29: Ich habe hier einen Einwand in Sicherheitsbedenken.
00:16:31: Ich glaube das wir das so nicht machen können weil es uns vielleicht schaden entsteht.
00:16:34: Und dann ist ja der nächste Schritt dass dann die frage ist okay an mich der den einwand hat was brauchst du denn um den Einwand aufzulösen?
00:16:41: also was müsste Elin im vorschlag ändern?
00:16:43: Dass du deine hand wieder senkst und da könnt ihr euch jetzt auch zu zweit drüber abstimmen oder Du kannst es dann ja in dem fall ich alleine überlegen wie's ändern würde.
00:16:52: Und da ist man ja auch in so einem total konstruktiven Modus von, nee wir reden jetzt nicht darüber warum irgendwas nicht geht sondern wie müsste es sein dass das geht.
00:17:00: Das habe ich auch vielfach schon erlebt, dass das total helfen kann Sachen schnell zu lösen.
00:17:06: und bei diesem Prozess hatte ich glaube ich meinen Ahamoment als ich ihn einmal moderiert hab mit Ich glaube, einundzwanzig Führungskräften, die es echt ... Die waren nicht gewohnt, dass sie jemals irgendwas gemeinsam entscheiden konnten.
00:17:16: Weil das immer nur so ein ... Wenn der eine noch einen Punkt hatte, kam der andere dreimal um die Ecke und dann hat die andere wieder.
00:17:22: Und die haben das geschafft, eine komplexe schwierige Entscheidung innerhalb von zehn, fünfzehn Minuten mit diesem Prozess zu treffen und waren alle völlig begeistert und ich auch seitdem.
00:17:32: Ja, hab ich ja was ...
00:17:33: Teils!
00:17:34: Hilfreiches Mitgebracht.
00:17:35: Und wenn da jetzt ne Führungskraft hört und sich fragt... Ja, soll ich jetzt alle Entscheidungen so treffen?
00:17:41: Ganz klar nein.
00:17:42: Also eine Entscheidung wo man alle Informationen zur Hand hat, wo man denkt... Ich weiß eigentlich wie es geht!
00:17:49: Es ist in meiner Rolle das zu entscheiden.
00:17:50: dann bitte einfach entscheiden.
00:17:53: Dieser Prozess geeignet sich für Regeln im Team, für sowas wie Rollen Wer macht welche Aufgabe und wo mehrere Menschen davon auch betroffen sind?
00:18:04: Vielleicht auch eher emotionale Entscheidungen, so was wie viele Tage kommen wir jetzt zurück ins Büro nach Corona.
00:18:10: Das war ein klassischer Anwendungsfall wenn es eine Betriebsvereinbarung gab und da drin stand alle Teams entscheiden das für sich aber mindestens drei Tage.
00:18:19: dann hätte natürlich die Führungskraft einfach sagen können Dienstag mit Woche Donnerstag.
00:18:23: Aber vielleicht gibt's ja einen besseren Weg.
00:18:26: Das sind für mich so klassische Anwendungsfälle, wo viele Menschen betroffen sind von meiner Entscheidung und ich vielleicht nicht denke.
00:18:32: Ich weiß schon genau was das Richtige ist.
00:18:35: Und falls jetzt jemand zuhört und denkt könnte ich es ausprobieren?
00:18:37: Dann ist meine Frage.
00:18:38: Ist es sicher genug, es auszuprobieren?
00:18:40: Go for it!
00:18:41: Wir werden euch natürlich auch die Mitmaterialien füttern sodass wir euch den Prozess verlinken und nochmal Zusatzinformationen wie man's gut moderieren kann.
00:18:59: Sie helfen Situationen zu strukturieren.
00:19:01: Aber wie findet man heraus, ob eine Herausforderung organisatorischer Natur ist oder an einzelnen Personen und Führungskräften liegt?
00:19:08: Genau da setzt unser Sponsor SpotOn Consulting an!
00:19:11: Denn wenn Zusammenarbeit schwierig ist, Entscheidungen stocken oder Führungen nicht wirkt, klickt die Ursache selten dort wo das Problem zuerst sichtbar wird.
00:19:18: Das Organisationsmodell von SpotOn hilft euch erst das System zu verstehen den echten Hebel zu identifizieren und dann das passende Werkzeug einzusetzen.
00:19:27: Das könnt ihr direkt selbst ausprobieren.
00:19:29: Mit dem kostenlosen Workshop in der Box bekommt euer Führungsteam sieben Leitfragen und eine Moderationsanleitung, um blinde Flecken unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen.
00:19:37: Ladet euch den Workshop einfach kostenlos herunter.
00:19:40: unter spotoncom-organisationsmodell geschrieben spod-on.com slash Organisationsmodel.
00:19:59: So vielen Dank für dieses tolle erste Modell.
00:20:02: die Latte liegt hoch Und wir gucken mal was Fried uns mitgebracht hat.
00:20:06: Oh ja Gesprächsdynamik, man fängt irgendwo an und landet dann ganz woanders.
00:20:10: Man legt sich vorher vielleicht Sätze zurecht, man landet doch wieder in alten Triggern und Mustern.
00:20:17: Und das ist ja so eine typische Kommunikationsherausforderung – ich glaube die hat man auch als Führungskraft-Off, dass man halt oft auch mal knifflige Gespräche geht und vielleicht damit ein bisschen mehr Souveränität reingehen will oder vielleicht auch einfach analysieren will, wo es schief gelaufen ist wenn man merkt irgendwas war schräg.
00:20:34: Und ja aus der Welt, der gewaltfreien Kommunikation die mich ja sehr geprägt hat.
00:20:40: Ich denke die uns alle geprägte oder ich sehe Techniken in den.
00:20:44: Definitiv und auch uns in dieser Konstellation.
00:20:47: wir waren doch alle gemeinsam bei einem Einführungssiminar in Tutsing.
00:20:52: das war glaube ich zwei tausend
00:20:54: siebzehn
00:20:54: wenn mich nicht alles täuscht weil da hatte ich so ein aha Moment mit meiner Schwiegermutter ins B. deswegen weiß ich das noch.
00:21:01: fünf Wochen vor unserer Hochzeit Hat mein Leben verändert.
00:21:04: Schön, dass ihr dabei war!
00:21:05: Wir
00:21:05: haben wirklich die lebensverändernden Modelle.
00:21:07: ganz ehrlich und über die Gewaltfallkommunikation... kann und will ich jetzt gerne tagelang reden.
00:21:13: Ich werde aber trotzdem versuchen, mich kurz zu fassen und will auch gar nicht die Gewaltvollkommunikation an sich reinbringen sondern ich möchte eigentlich ein Modell daraus reinbringen für dieses Thema Gesprächsdynamik und zwar das Sechs-Stühle-Modell.
00:21:24: Und im Wesentlichen gibt es da einfach drei Positionen Es gibt den Sender, es gibt den Empfänger und es gibt die Verhandlungsebene.
00:21:31: Die beiden sitzen sich gegenüber.
00:21:32: deswegen sind sechs Positionen zwei Mal Sender zweimal Empfenger und eben zwei Menschen die verhandeln.
00:21:37: Und was ganz häufig passiert ist, dass wenn man miteinander in einer emotional aufgeladenen Situation ist – ich bringe mal ein Beispiel rein.
00:21:45: Also nehmen wir mal an als Team drei oder vier Leute haben zusammen einen Projektergebnis gearbeitet und am Ende stellt die eine Person fest, Mensch irgendwie kriegt nur die Eine Person die ganze Zeit die Lohr beherrscht.
00:21:54: Die wird erwähnt in der Kommunikation, die ist irgendwie total präsent und die andere Personen, die genauso viel daran mitgearbeitet hat vielleicht sogar mehr taucht irgendwie gar nicht auf diese Person, die so viel erwähnt wird zu und sagt hey du irgendwie ich werde überhaupt nicht erwähndes.
00:22:09: Kann doch nicht sein wie ist denn das passiert?
00:22:11: Und dann geht ganz oft wir sind ja so trainiert immer in Lösungen zu denken und suchen die Lösung aber am falschen Ort weil wir sofort dann reagieren ach echt es mir gar nicht aufgefallen.
00:22:20: okay dann erwähne ich dich jetzt mal.
00:22:22: und was dann passiert ist dass ganz auf der Schmerz den die Person fühlt überhaupt nicht adressiert wird und mit so einem Pflaster angeblich gelöst werden soll als aber eigentlich total wichtig ist dass diese erstmal dieser schmerz wahrgenommen wird.
00:22:33: Das macht man eben, indem man sich auf diese Empfängerposition begibt.
00:22:36: Also den Duschstuhl dann?
00:22:38: Den Dusch-Stuhl von den sechs Stühlen genau!
00:22:39: Also mal wegzugehen und sofort Lösungen finden, verhandeln... Wir packen dich jetzt in drei.
00:22:45: interne Kommunikationen ist dann wieder gut hinzu.
00:22:47: Ach Mensch das ist ja blöd gedauft und da kann ich total verstehen dass wir hier eine gemeinsame Sichtbarkeit haben wollen und dass dir das auch wichtig ist gesehen zu werden
00:22:54: oder?!
00:22:55: Und dann Was dann halt passiert, wenn man das sozusagen einfach mal empathisch wahrnimmt und darauf eingeht dass das mindestens so viel Lösung ist wie das was wir da noch auf der Sachebene auf der operativen Ebene danach lösen.
00:23:08: Und das finde ich es so eine ganz große Essenz aus dem Modell eben nicht zu schnell in diese Lösungsebene zu springen.
00:23:15: Ich vermute mal dass es vielen Leuten so geht wie mir die das jetzt gerade hören.
00:23:19: Ich kannte das zwar schon aber habe gerade beim Zufören auch wieder gedacht oh je das würde eigentlich.
00:23:24: die meisten meiner Persönlichen Konflikte würden davon profitieren, wenn ich dieses Denken ein bisschen mehr mit in mein Leben nehmen würde.
00:23:31: Also ich mache gerade den festen Vorsatz das mehr anzuwenden.
00:23:36: Darf ich dann noch einen kleinen Beipackzeite dazu tun?
00:23:39: Wir hatten ja beim integrativen Entscheidungsprozess auch so ein kleines Wort der Warnung und ich will nur sagen, dieses empathische Zuhören ist eine Riesenqualität es mich einfühlen können und danach eben auch nochmal auf der Sachebene was zu lösen.
00:23:51: Und ich liebe diesen Satz Ein starkes wir braucht zwei starke ich.
00:23:56: Das heißt nicht, dass ich mich selbst negieren muss weil vielleicht bin ich ja in der Situation auch ein bisschen angefressen habe und auch eine emotionale Ladung Und das kann auch sein, dass sich da auch Raum gebe also auch um diesen Senderstuhl mich setzen möchte.
00:24:08: Aber vielleicht mache ich das mit einer gewissen Bewusstheit, dass Ich erst mal die andere Person versuche zu verstehen und wenn die dann den Eindruck hat Ja, ich bin wirklich angekommen mit dem was mir wichtig ist.
00:24:17: Dass ich dann frage Du, ich hab übrigens da auch einen Anliegen und mich hat es auch beschäftigt.
00:24:21: Ich würd dir gerne mal kurz erzählen wie's mir damit gegangen ist kann ich dir das mal kurz erzählt?
00:24:24: Und dass wir wirklich beide sozusagen auch ein Ohr finden gegenseitig.
00:24:28: Es ist kein Tool zur Selbstaufgabe
00:24:40: So Sehr sehr schönes Modell was ich auch immer wieder gerne nutze.
00:24:46: aber ich bin jetzt auch sehr gespannt was Sebastian noch im Petto hat.
00:24:49: Ja das schließt sich eigentlich wieder perfekt an dachte ich gerade weil Mainz is ja eher so'n Mini-Tool Also das sogenannte spannungsbasierte Arbeiten mit der Frage, was brauchst du und warum schließt es gut an?
00:25:03: Ich finde in dem was Fred jetzt gerade gesagt hat am Ende geht's ja genau darum dass mehrere Menschen unterschiedliche Dinge brauchen.
00:25:10: Also erst mal die eine Person hat eine Spannung fühlt sich nicht gesehen und die andere Person hat vielleicht direkt darauf auch eine emotionale Reaktion die sie dann senden will.
00:25:21: also die braucht dann etwas anderes.
00:25:25: Wie in diesem Beispiel finde ich, in fast allen Situationen wo es darum geht irgendwas zu klären hilft das immer ganz klar zu wissen wer braucht gerade was.
00:25:33: Also ich stelle diese Frage oft in Meetings wenn ich das Gefühl habe war ich check grad nicht worüber wir reden.
00:25:40: Wer braucht grade was?
00:25:42: Und eigentlich dieses Tool ist ja auch eine Moderationsfrage.
00:25:46: also im spannungsbasierten Arbeiten geht's ja darum zu sagen Wir machen eine Agenda alle können ihre Punkte drauf knallen.
00:25:51: Ich bin die Moderation und fragt dann aha hier ist der erste Punkt von Elena Was brauchst du?
00:25:56: Und dann sagst du uns, ja meine Spannung ist die folgende.
00:26:00: Ich brauche das Information von irgendjemanden oder ich mit einfach nur was loswerden oder jemand muss eine To-do mitnehmen oder wir machen ein Projekt oder wir treffen eine komplexe Entscheidung.
00:26:09: man kann alles Mögliche brauchen aber bevor wir reinsteigen bis immer erst mal klar wer braucht etwas und warum.
00:26:16: ich das so wahnsinnig Powervoll finde es weil's wahnsinn nicht viel Zeit spart und vor allem find' ich wahnsinn viele mentale Energie Denn ich habe in meinem allerersten Job, glaube ich wirklich sehr viel Energie darauf verwendet, ein Meetings zu sitzen wo ich überhaupt nicht gecheckt hab.
00:26:32: Worum es geht?
00:26:33: Wer was von wem braucht.
00:26:34: also man sitzt da wie so ein Detektiv und versucht irgendwie Rätsel zu raten.
00:26:37: worum geht's hier eigentlich gerade?
00:26:38: wer hat jetzt grade noch mal wer versucht hier etwas zu bekommen Und durch diese Struktur das immer klar ist okay wir reden gerade über Punkt A Person X Braucht was und sagt uns was sie braucht und dann fragt sie ob wir es ihr geben können und dann ist auf einmal das Thema sehr schnell vorbei.
00:26:54: Und wie immer in menschlichen Diskussionen oder Interaktion ist ja so, dass wenn irgendjemand ein Thema aufmacht entstehen bei anderen Leuten neue Themen und der eigentliche Trick bei diesem Tool ist ja das diese neuen Themen immer getrennt werden.
00:27:06: die sammeln wir an sagen okay Elena braucht auch was schreiben es auf und nachher fragen wir sie was sie braucht aber erst wenn der Punkt von Fried geklärt ist.
00:27:14: aha ok jetzt hat der punkt von Elena bei Sebastian irgendwas getriggert.
00:27:17: dann schreiben wir das auf und er kann nachher sagen was er braucht Ein bisschen mechanisches Tool, was Menschen die Kommunikation so ein bisschen verformelt.
00:27:26: Aber ich finde es extrem hilfreich für jetzt nicht unbedingt mein Privatleben ehrlich gesagt aber zumindest für Meetings aller Art.
00:27:34: Ja, ich find's auch in einem Team zum einen für mich zu setzieren, was brauche ich?
00:27:40: Aber dass die anderen auch direkt wissen wenn ich dann sage Ich würde gerne Info teilen.
00:27:44: Okay, loszuhören oder... Ich brauche gleich eine Info von euch.
00:27:49: Also irgendwie ist man schon so geprimed auf das, was mein Beitrag die nächsten zwei bis drei Minuten sein wird und dadurch bin ich auch viel mehr am Ball.
00:28:00: Das triggelt bei mir irgendwie so.
00:28:01: ah!
00:28:01: Ich muss aufpassen hier braucht jemand auch gleich etwas von mir.
00:28:06: Ich penn nicht so weg im Meeting, es ist mir auch aufgefallen.
00:28:09: Es ist
00:28:09: so eine Struktur um wirklich dieses Vorschlagsdenken zu etablieren dass jeder in Vorschlägen denkt das man konkrete Vorschlage macht wenn man weiß schon ich werde gleich gefragt was brauchst du?
00:28:19: Das heißt ich übernehme wirklich auch wieder Verantwortung.
00:28:21: Und Elena, was du gerade gesagt hast.
00:28:23: Mir passiert das manchmal immer noch dass ich in so ein Meeting sitze und alle reden irgendwie so durcheinander und ich merke dann, ich höre gar nicht richtig zu.
00:28:29: aber der Typ, der gerade redet weiß auch gar nicht worum es geht.
00:28:31: und die Person, die als nächstes antwortet denkt jetzt, dass sie irgendjemanden damit einen Dienst erweist, dass Sie da Ihren Senf dazugibt.
00:28:37: Das finde ich ist immer der Moment diese Frage zuständig zu sagen wer braucht eigentlich grade was?
00:28:41: Weil dann alle auf einmal sagen achso!
00:28:43: Ich dachte Elena wollte ich dies und jenes.
00:28:47: Ach so, nee ich brauch eigentlich nix.
00:28:49: Ich hab jetzt hier schon längst abgeschaltet und das klingt immer so übertrieben.
00:28:53: aber ganz viele Meetings laufen ja genauso dass Leute über irgendwas reden.
00:28:56: keiner weiß so richtig worum es geht oder wer was braucht und da hilft dieses kleine Tool ungemein
00:29:02: die Zusatzfrage zu, was brauchst du?
00:29:04: Ist dann in so Situationen wo dann drei andere Leute über den Kopf hinweg diskutieren.
00:29:09: Dann sage ich oft in der Moderation sag mal Sebastian wenn Du die Spannung eingebracht hast hilft dir die Diskussion gerade eigentlich noch und ich liebe es dann wenn dann die Person sagt ne eigentlich nicht ja super gut!
00:29:18: Dann hast Du was Du brauchst.
00:29:19: ja Damit wirkt man die anderen gar nicht ab, sondern sagt einfach es geht gerade um die Person und die ist fertig.
00:29:26: Und wenn ihr jetzt noch mal was extra habt dann schreibt's halt auf.
00:29:29: und das passiert dann aber oft nicht.
00:29:31: Weil da nur was gesagt wird weil noch nicht alles von allen gesagt wurde und damit kann man es immer sehr schön abmoderieren.
00:29:38: Das
00:29:38: sind schönes Aufdröse in der Kommunikation ne?
00:29:41: Alles findet seinen Platz, das wird aber nicht so vermengt Und ich finde, es kann auch ein bisschen wie so eine sehr provokante Frage gelesen werden oder gehört werden.
00:29:47: Was brauchst du?
00:29:48: Ja dann sitzt man so plötzlich auf dem Podest und was brauche ich?
00:29:51: ist das eine Herausforderung?
00:29:53: aber ich sage manchmal so Es ist eigentlich ein kleines Versteck dass ich liebe dich weil ich sage in dem Moment was brauchst Du?
00:29:59: Ich schenke dir in dem moment meine volle Aufmerksamkeit ja und was gibt's eigentlich schöneres?
00:30:03: also ich höre Dir wirklich voll zu ich gucke was Du brauchst.
00:30:06: Du kannst für Dich sorgen.
00:30:07: Also es ist eigentlich eine sehr liebevolle wertschätzende frage die gleichzeitig sehr lösungsorientiert ist.
00:30:13: In diesem Sinne, wir sind fast am Ende.
00:30:14: Was braucht ihr beide noch um hier gut aus der Folge rauszukommen?
00:30:19: Also ich finde dass wir hier wirklich total schöne anwendbare Sachen vorgestellt haben.
00:30:24: also einfach die Frage zu stellen ist es sich ja genug auszuprobieren die frage zu stellen was brauchst du und sich bewusstzuwährenden?
00:30:30: sendig?
00:30:30: gerade empfange ich oder höre ich zu oder bin ich in Verhandlung da so eine bewusstheit reinzukriegen?
00:30:36: Ich finde das ist super anschussfähig kann man direkt umsetzen, wenn man das möchte und wird bessere Kommunikation haben dadurch.
00:30:43: Was ich bräuchte wäre dass die Community uns zurückmeldet ihre eigenen Erfahrungen falls es schon welche gibt mit den Modellen die wir vorgestellt haben oder natürlich auch eine herzliche Einladung ist direkt nächste Woche mal auszuprobieren und dann uns Rückmeldung zu geben wie's funktioniert hat.
00:31:00: das würde mich total freuen
00:31:02: Und uns auch gerne sagen, falls ihr die Folge gut fandet.
00:31:05: Mir hat es nämlich wahnsinnig viel Spaß gemacht mit euch so abzunörden und vielleicht machen wir das ja irgendwann noch mal.
00:31:11: Mir hats sehr viel Spaß gemacht.
00:31:13: ich hoffe euch auch!
00:31:15: Wie immer gilt schickt uns eure Führungsfragen.
00:31:17: Wir brauchen euer Futter um weitere Folgen zu machen.
00:31:20: Schickt uns euer Feedback Teilt uns mit anderen folgt uns und schreibt uns an audioaddneuenarrative.de.
00:31:27: Bis zum nächsten Mal!
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